Was jeden Besucher und Anwohner interessieren könnte:

Die Parkanlagen an Ober- und Orankesee - 

Vergangenheit und Gegenwart in Bild unter "FOTO DOKUMENTE" abgespeichert.

Die Bürgerinitiative-Orankesee e.V.  (BIO e.V.)

setzt sich ausschließlich für den Schutz, die Erhaltung und Verbesserung des Landschaftsbildes der

Parkanlagen an Ober- und Orankesee ein.

Unsere Hauptzielstellungen sind:

Allen Bürgern Wissenswertes zu den Parkanlagen möglichst uneigennützig, kompetent, unparteiisch, aufklärend, glaubwürdig, immer transparent und aktuell, über die Webseite von BIO e.V. mitzuteilen;

Dem BZA Vorschläge zur ökologischen Verbesserung der Anlagen zu unterbreiten;

  • kommerziellen Interessen entgegenzuwirken, damit die Parkanlagen öffentliches Gut bleiben und als „Oase der Ruhe und Erholung“ kostenfrei für alle Bürger auch zukünftig zur Verfügung stehen.

Es darf sich nicht wiederholen, dass über die Köpfe der Bürger hinweg, geblendet durch EU-Zuschüsse, „Naturschutz“ mit der Kettensäge  stattfindet.

Es macht Sinn und Spaß, sich aktiv oder passiv bei BIO e.V. für unsere Parkanlagen einzusetzen. Jeder ist bei uns gern gesehen, der ein Herz für die Natur hat.

 

Unser  Beitrag zur IGA:         Historische Bilder von der Parkanlage

An alle Medien, Mitglieder, Sympathisanten und Freunde von BIO e.V.

PR-Stellungnahme der Bürgerinitiative-Orankesee e.V. (BIO e.V.) zur defekten Seefilteranlage, die angedacht war, die Wasserqualität des Obersees zu verbessern. Inbetriebnahme war im Okt. 2015.

 

Das Bezirksamt und der Förderverein Obersee & Orankesee e.V. hatten uns Bürgern und  Anwohnern die Seefilteranlage einst als „ultima ratio“ - also letztes Mittel - zur Reinigung des Oberseewassers als wirtschaftliches und erfolgversprechendes Projekt angepriesen.

Die Bürgerinitiative Orankesee (BIO e.V.) hat von Anfang an die Errichtung des Seewasserfilters als Pilotanlage  kritisch hinterfragt und alternative Vorschläge einer umweltfreundlichen, kostengünstigeren und dauerhaften Seewasserreinigung unterbreitet – allerdings erfolgslos. Der Leitgedanke von BIO e.V. war vor allem eine Reinigungsmethode anzuwenden, die bereits erprobt ist, und nicht ein risikobehaftetes Experiment neben einer geschützten Grünanlage durchzuführen. Wir bedauern, dass nun offenkundige Mängel zu Tage getreten sind und eventuell ein Rechtsstreit mit ungewissem Ausgang droht. Noch auf der IGA-Auftaktveranstaltung am 30.04.2016 im Strandbad Orankesee wurde der Eindruck erweckt, als dass die temporären Betriebsunterbrechungen bei einer Versuchsanlage mit regelmäßigem Monitoring normal seien. Auch auf der Website des Fördervereins Obersee & Orankesee e.V., der sich in besonderem Maße für die Errichtung der Seewasserfilteranlage eingesetzt hat, kann man unter Berufung auf Herrn Nabrowsky und das Büro Akut nachlesen, dass die Unterbrechungen lediglich der Optimierung des Betriebs dienen. Wir hoffen, dass eine Nachbesserung nicht zu Lasten des Steuerzahlers geht, der ja bereits indirekt die mit EU-Fördermitteln errichtete Anlage mitfinanziert hat. Ungeachtet dessen bleibt der traurige Befund, dass bis zu einer endgültigen Mängelbeseitigung das Ziel „sauberes Seewasser“ – eventuell über Jahre -  nicht erreicht werden kann. BIO e.V. fordert, dass das Bezirksamt vor der Verausgabung weiterer Gelder für die Sanierung der nicht funktionstüchtigen Filteranlage den Anwohnern endlich ein Mitspracherecht einräumt.

Vorstand BIO e.V.

<< Neues Textfeld >>

An alle Anwohner und Freunde von BIO e.V.

Anliegend das Antwortschreiben des BZA auf unsere u.a. Wirtshausanfrage. Das dargestellte Genehmigungs-und Zuständigkeitsprocedere war nicht gefragt. Das Schreiben betrachten wir als Entschuldigung für Versäumnisse von bürgerfreundlichen Auflagen an die GESOBAU durch das BZA.

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Bezirksamt Lichtenberg von Berlin  Abtlg: Stadtentwicklung  GeschZ. 280-2016-1489-BWA 2

                                                                 Bearbeiterin: Frau Schulz   T: 030 90296  6214

 

Grundstück: Berlin – Orankestr. 41   Ihr Schreiben BIO e.V. vom 8.6.2016 (PE 09.06.2016)

Vorhaben   : Biergarten Orankesee

 

Sehr geehrter Herr Sachs,

in Kürze wird die Baugenehmigung für ein neues Restaurant mit einer Vielzahl von Außenplätzen für o.g. Standort erteilt. Unmittelbar danach kann und will der Bauherr mit den Bauarbeiten beginnen. Wann die Nutzung der Gaststätte erstmals durch Gäste möglich ist, kann durch keine Behörde und derzeit sicherlich auch nicht durch den Bauherrn konkret beantwortet werden.

 

Das Bezirksamt kann sich nur für Bauvorhaben privater Investoren einsetzen, wenn diese beantragt werden oder selbst mittels Bebauungsplänen unter Einhaltung der Vorschriften des Baugesetzbuches die Bebaubarkeit bestimmter Gebiete festsetzen. Ob diese dann tatsächlich bebaut werden, obliegt, sofern es sich nicht um öffentlich geförderte Vorhaben handelt, wiederum den privaten Investoren.

 

Die GESOBAU hat das o.g. Grundstück dem Investor für den Bau einer Gaststätte verkauft, das Bezirksamt befürwortet den Bau eines derartigen Vorhabens an dem Standort und der Fachbereich Bau- und Wohnungsaufsicht genehmigt unter Prüfung aller öffentlich-rechtlichen Belange die Baulichen Anlagen Das sind die Beiträge des Bezirksamte und der GESOBAU.

 

Wodurch bei Ihnen der Eindruck entsteht, die Bedürfnisse der Bürger werden ignoriert, ist aus Ihrem Schreiben nicht erkennbar und entspricht auch nicht den Tatsachen.

Nach Prüfung und Abwägung der Öffentlich-rechtlichen Belange wäre eine Interimslösung eventuell denkbar gewesen. Da weder beim Fachbereich Stadtplanung noch dem Fachbereich Bau- und Wohnungsaufsicht die Zulässigkeit einer Zwischenlösung angefragt wurde, konnte diese auch nicht abgelehnt werden.

 

Auf die Entscheidung, an wen und zu welchem Zeitpunkt die GESOBAU ihre Grundstücke verkauft oder verpachtet hat das Bezirksamt Lichtenberg keinen Einfluss. Es wird nur die Zulässigkeit beantragter Vorhaben geprüft.

 

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Schulz

 

GESOBAU                                           cc:  Bezirksamt Lichtenberg Berliner     Berlin, den 8.06.2016                

                                                                Kiezbeirat

Wilhelmsruher Damm 142

 

13 439 Berlin (Reinickendorf)

  

Anfrage: Jahresausfall des Biergarten Orankesee

Sehr geehrte Damen und Herren.

Es ist sehr bedauerlich, dass der schöne Biergarten nicht mehr existiert und viele Besucher durch die noch existierende Beschilderung " Biergarten ganztägig geöffnet" in die Irre geführt werden. Es wurde uns im Zuge der Bauperiode des neuen Restaurants, eine Übergangslösung auf dem Gelände in Aussicht gestellt, die anscheinend -aus welchen Gründen auch immer-nicht realisiert wird. D.h. die Planung, dass der Pächter -das waren 8 junge engagierte Leute- einen Teil des Grundstückes noch zum Biergarten umzugestalten, wurde anscheinend verworfen, zum Nachteil aller Besucher. Das Café am Wasserturm stellt keinen vergleichbaren Ersatz dar, weil es nur wenige Tage für Besucher geöffnet hat. Es müssen die Fragen gestattet sein: 

1.Für wen setzt sich das BZA bzw. die GESOBAU ein?

2.Werden die Bedürfnisse der Bewohner und Besucher ignoriert? 

3.Warum war es planungstechnisch nicht möglich - der Abriss hat nur 3 Wochen gedauert- eine kleine Ausschankmöglichkeit mit Sitzgelegenheiten in der Sommerperiode zu schaffen?  Bei gutem

Willen wäre das u.E. immer möglich gewesen.

 

Mit freundlichen Grüßen 

 

Vorstand BIO e.V.

 

Das sagt Bio e.V. zur geplanten IGA-Auftaktveranstaltung des FOO

 

BIO e.V. hat bereits mehrfach öffentlich deutlich gemacht, dass wir grundsätzlich alle Initiativen begrüßen, die das Landschaftsbild rund um die Oranke-/Oberseen zur Freude der Anwohner und Gäste positiv beeinflussen. Es ist allerdings traurige Tatsache, dass von BIO e.V. unterbreitete Vorschläge in diese Richtung vom Bezirksamt regelmäßig abgeblockt oder sogar ignoriert werden, wie z.B.

 

  1. Zur Bepflanzung der Uferzone mit natürlichen Bodendeckern und Buschwerken, die dauerhafte Pflege kaum benötigen. (Jedes Jahr muss das Ufer kostspielig von Gärtnern betreten und ausgejätet werden).

  2. Bepflanzungen aus eigenen Mitteln mit Jungbäumen an geeigneten Entwicklungsstandorten, um wenigstens teilweise die Schäden aus der „Renaturierungsaktion des FOO und BZA“ zu kompensieren.

  3. Zur Gestaltung des zwischen Orankesee und Obersee gelegenen Abschnitts der Oberseestraße. U.a. der von einer breiten Mehrheit hier verlangte Zebrastreifenübergang.

  4. Zum Erhalt der Inseln im Obersee

  5. Baumfällungen -wie bereits geschehen- auf dem Wirtshausgrundstück zu vermeiden.

 

Andererseits sehen wir mit großer Skepsis, wie der Landschaftspark Oranke-/Obersee zu einem Besuchermagneten für ganz Berlin und den Tourismus entwickelt werden soll. Dahinter vermuten wir konkrete wirtschaftliche Interessen der ansässigen bzw. sich ansiedelnden Unternehmer, die nicht immer vereinbar sind mit den Interessen vieler Anwohner, die die Parks als Oasen der Erholung und Ruhe für den Ausgleich zum Großstadtstress benötigen. Auch Flora und Fauna werden unter dem zu erwartenden steigenden Besucherströmen leiden. Der Landschaftspark bräuchte eigentlich nach der „Renaturierungsaktion“ einige Jahre der Ruhe und Erholung, damit sich das Landschaftsbild wenigstens einigermaßen vom Kahlschlag erholen kann. Die mit viel Brimborium und öffentlichen Geldern in Millionenhöhe errichtete Filteranlage funktionierte nur kurze Zeit. Jetzt sollen wieder öffentliche Gelder eingesetzt werden, um einen Straßen Abschnitt umzugestalten, der aus unserer Sicht nur marginaler Investitionen bedarf, oder um den Rosengarten umzugestalten, der eigentlich nur besser gepflegt werden brauchte. Dafür lässt man die Inseln im Obersee weiter verfallen: ein letztes Refugium für das ungestörte Brüten der Wasservögel und prägnanter Landschaftspunkt im Oberseepark.

 

Es ist uns zu viel Symbolik und Selbstdarstellung  im Spiel! Wir brauchen nicht mehr INFO- Wegleit- Werbetafeln -die nur Anreize für Graffiti-Spryern bieten- , sondern einfach nur mehr "Grün"!!

 

Allen Freunden, Sympathisanten und Mitgliedern wünscht der Vorstand von BIO e.V. noch eine schöne Zeit

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachtsbrief an alle Mitglieder, Freunde und Sympathisanten von BIo e.V.

Der Bauplan zeigt deutlich eine weitere ökologische Belastung unserer geschützten Grünanlage.  

Wie bei dem Renaturierungsprojekt wurden wir Bürger wieder einmal –ohne gefragt zu werden- vor vollendete Tatsachen gestellt. Bürgerbeteiligung sieht anders aus. Das freundschaftliche Einvernehmen mit den BZA Lichtenberg hat sich für den Förderverein Orankesee/Obersee bewährt. Ihren Investor haben sie durchgedrückt. Die Bürger befürwortet ausdrücklich hiermit einen Restaurantbau mit ganzjähriger Öffnungszeit. Nicht hingegen, den erneuten Versuch des FOO Auto-Parkplätze –analog des Oberseestraßen-Umbaus-  innerhalb und angrenzender Grünflächen zu integrieren. Darum hat BIO e.V. bei der „Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt“ den Antrag gestellt, die 20 Parkplätze aus dem Bauplan des Restaurants auszugliedern. BIO e.V. Alternative dazu: Neben dem Seefilter befindet sich eine über 1000 m² große ungenutzte baumfreie Fläche, die sich  für Parkplätze geradezu anbietet. Kein weiterer Eingriff in die bereits sehr ausgedünnte  Grünanlage (zur Erinnerung: über200 Bäume wurden bereits gefällt) wäre notwendig. Anmerkung zum "Restaurant wird Griechisch":  In unmittelbarer Nähe des Orankesees befinden sich bereits drei griechische Restaurants.

Vom FOO am 5.9.15 erstmals präsentierte Bauplan des neuen Wrrtshauses
Seefilteranlage im Endstadium

Die mit vielen Vorschusslorbeeren gepriesene Versuchsanlage "Seefilter" scheint das Endstadium erreicht zu haben. Allerding wird die Anlage erst dann vollständig arbeiten können, wenn sich die Schilfpflanzen (Röhricht) in 1-2 Jahren voll entwickelt haben. Vielen Mücken und Stechfliegen wird dieses geschaffene Paradies als idealer Brutplatz dienen. Eines steht jetzt schon fest: Der hier getriebene Aufwand (3,2 Mill. Euro) steht, auch wenn das Oberseewasser dadurch etwas sauberer werden sollte, in keinem Verhältnis zum anvisierten Erfolg. Die Anlage bleibt eine Krücke, weil der Filter lediglich Schwebstoffe erfasst und alle zum See Boden sinkenden Schadstoffe und grobe Teile nicht filtern kann. Es sind langfristig unumgängliche manuelle Eingriffe im Uferbereich weiter notwendig. Wenn der übersättigte, unwirksam gewordene Filter in ca. 4-5 Jahren sehr kostenintensiv ausgewechselt werden muss, wird BIO e.V. an dieser Stelle versuchen, eine unabhängige Beurteilung zu erstellen, falls uns das BZA dazu die notwendigen Daten zukommen lässt. (Weiter Bilder zu den Bauarbeiten unter:  „Foto Dokumente“ Seefilteranlage).

Hinweisschilder um das Orankeseeufer sinnentstellt 


Am 18.3.2015 wurde das "geschützte" Orankeseeufer vom Grünflächenamt mittels Motorsensen bearbeitet. Es enstanden dadurch zwichen der Busch-  und Uferbepflanzung breite, freie Rasenflächen, die Erholungssuchende anlocken, aber keinen einziger Vogel zum Nisten veranlassen wird. Die angebrachen, teuren Hinweisschilder wurden durch diese Maßnahme sinnentstellt.

 

2. Ungeheuerlichkeit

Zwischen dem Biergartengelände und der Seefilterfläche wurden über 60 gesunde Bäume gefällt. Die Bäume befanden sich auf dem Grundstück des Biergartens. Uns Bürger wurde vom FOO und vom BZA versichert, dass keine weiteren Bäume dort gefällt werden. 

Kurzen Jahresrückblick
Fweihnachtsbrief-2014.pptx
Microsoft Power Point-Präsentation [233.6 KB]
BIOs-Statement zur Bürgerversammlung 12.[...]
Microsoft Word-Dokument [15.5 KB]

BIO e.V. und viele Anwohner -besonders die Kindergartenbetreuer und Altenheimbewohner- sind der Ansicht, dass ein Zebrasteifen-Übergang auf der Oberseestraße/Eingang Biergarten-Ecke Waldowstr. nicht nur notwendig , sondern überfällig ist, aus folgenden Gründen:

-Der Übergang ist für Fußgänger aus Richtung Orankesee wegen der leichten Kurve, sehr unübersichtlich.

-Die Kinder/Personen der drei angrenzenden Kindergärten und 4 Altenheime, sollten vorrangig und sicher die Straße überqueren können. Ebenso die vielen Rollstuhlfahrer.

-Der Autofahrer wird angehalten, sich dem Zebrastreifen in langsamer Fahrt zu nähern. Dies allein trägt schon zur Straßenberuhigung bei.

-Die zwei vom Bezirksamt vorgestellten Umbau-Alternativen mit markierten Parkbuchten, stellen keine echte Sicherheit für Fußgänger dar, sondern vergrößern durch die geplanten Parklätze, die Unübersichtlichkeit beim Überqueren der Straße.

 

BIO e.V. bittet das Bezirksamt und auch alle Parteien im BVV (wurden angeschrieben), sich diesem Bürgervorschlag anzuschließen und zu unterstützen.

BIO e.V. rettet einen Schwan. Dieser hatte sich auf dem Orankesee verirrt, wo schon ein Schwanenpaar dieses Revier für sich beanspruchte. Es erfolgte ein verbitterter Kampf zwischen dem Eindringling und dem Schwanenpaar. Permanent drückten sie den Eindrinigling unter Wasser, um ihn zu töten. Beherzt spang BIO Mitglied K.Golas und ein Besucher dazwischen und trennten die beiden Kämpfenden. Der sehr geschwächte Schwan, -er ließ sich, wie das Bild zeigt, liebevoll streicheln- wurde mit Hilfe der Feuerwehr in den Obersee zu seiner Familie getragen, die ihn wieder glücklich aufnahmen.

Der Schwan beschützt seine 3 Kinder. Wenn seine Brutinsel zerfällt, wird es diese schönen Bilder nicht mehr geben

Umgestaltung Straßenabschnitt Oberseestr für Parkplätze. Initiiert vom FOO.

BIO Antrag an den BVV Ausschuß für Umwelt und Natur zur Rettung der Insel im Obersee
BVV Ausschuss Umwelt Rettet die Insel im[...]
PDF-Dokument [365.9 KB]

BIO e.V. als "Gemeinnütziger Verein" anerkannt.

 

Finanzamt für Körperschaften I                          Berlin, den 24.07.13

Der Vorsteher

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich, Ihnen die Bestätigung, dass der Verein

Bürgerinitiative Orankesee e.V.

satzungsmäßig steuerbegünstigten Zwecken dient, zu überreichen und danke

Ihnen persönlich für Ihr bürgerliches Engagement in Berlin.

Gemeinnützige Vereine erfüllen in unserem demokratischen Gemeinwesen

wichtige Funktion. Mit Ihrem Engagement leisten Sie unserer Gesellschaft

und dieser Stadt einen wertvollen Dienst.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem ehrenamtlichen Einsatz.

Aktuell: Seite "Aktivitäten" 1. Renaturierung-Orankeseeufer Vorschlag BIO e.V. und 2. "Ausgleichsbepflanzungs-Konzept-Orankesee". An BZA weitergeleitet.

Rechtfertigung der Seefilteranlage des BZA sehr dürftig. Erfolg (fragwürdig) wird einfach vorausgesetzt, zukünftige Kosten/Wirtschaftlichkeit verschwiegen. BIO antwortet.
BZA-Antwort-zur-Seefilteranlage.pdf
PDF-Dokument [154.5 KB]
Trauerspiel am Orankeseeufer. Die geplante Uferbepflanzung im Herbst 2013 überzeugt die Bürger nicht.
Bürger-Engagement und -Spendengelder ausgeschlagen. Sinnvolle Vorschläge wurden verworfen.
Vermerk-Begehung-Orankeseeufer- BIOmit B[...]
PDF-Dokument [212.5 KB]

Vermerk: So wie die Firma VERBIO relativ schonend ihre Arbeiten am Obersee durchgeführt haben, so hätten wir Bürger uns auch das Vorgehen am Orankesee gewünscht!

Die Zerstörung des Landschaftsbildes am Orankepark:

-Im Zeitraum: 2005-2011 wurden 15 Bäume gefällt.

-Im Nov/Dez: 2011 wurden 34 Bäume gerodet.

-Feb2013 wurden 74 Bäume gefällt.

-Auf der Roten Liste am Obersee: 20 Bäume.(Wurde gottlob verworfen)

-600m² Schilffläche -ein Biotop- wurden im Orankesee vernichtet.

(Kein einziger Brutplatz ist mehr vorhanden);

-Ca. 1600m² Geotextil für "naturbelassene?" Uferfläche, in des See eingebracht.

-Minderwertiges Holzmaterial -Kiefenholz- für die Faschinen zur Stabilisierung

der Uferböschung eingesetzt. Lebensdauer geschätzt 5-8 Jahre?

-Der Orankesee wurde weder entschlammt noch gesäubert

-Die Insel im Obersee -einst wichtiger Brutplatz für unsere gefiederten Freunde- wird
nicht befestigt und aufgeschüttet und ist langfristig dem Untergang geweiht.

-Die Kantenbrechungen am Oberseeufer machen den See für Mensch und Tier

begehbar und -wie am Orankesee- müßten auch hier Verbotsschilder aufgestellt werden.

-Durch 500m Rohrleitungs-Verlegung, sind weitere Baumschäden zu befürchten.

Das alles für eine Versuchsanlage (Seefilter) dessen Wirkungsweise niemals

nachgewiesen wurde. Wir Bürger wollen eine technisch ausgereifte, dauerhafte

Reinigungsmethode des Obersees, keine Versuchsanlage!! Alternativen existieren

Das alles heißt "Renaturierung" und viel Menschen glauben und
beklatschen diesen Unsinn noch!

Es macht Spass, sich für die angeschlagene Natur einzusetzen.

Bürger-Initiative-Orankesee BIO e.V.

5.06.12: Frau Ulrike Schuster schreibt in der Berliner Woche:

 

Orankesee hat sein Flair verloren

 

Ich habe Ihre gesamte Berichterstattung zu diesem Thema verfolgt, weil auch ich
über die Art und Weise empört bin, wie der Orankesee verunstaltet wurde und der

Obersee demnächst verunstaltet werden soll. Der Orankesee hat sein Flair verloren.
Mit seinem kahlen Rand gleicht er eher einem industriellen Wasserbecken. Hinzu
kommt, dass das Wasser trübe und mit Ölschlieren verziert ist. Die gab es früher nicht.
Aber da haben ja auch nicht monatelang Bagger und andere Baumaschinen im

trockengelegten See gestanden. Meine Spaziergänge dort – und sie waren ein
wesentlicher Grund für meinen Umzug nach Hohenschönhausen- sind mir
jedenfalls verleidet. Ich finde es sehr erhellend, wie Umweltstadtrat mit dem

Bürgergremium umgeht. Wenn die Bürger nicht seine Meinung teilen,
wird das Gremium eben abgeschafft."

 

 

Die kleinen Bilder bitte anklicken, dann werden sie vergrößert und der Text wird angezeigt.Dreiecksbutton = Diashow

Man beachte die zeitliche Reihenfolge der beiden unteren Pressemitteilungen!

10.4. Eine Woche nach der Flutung. Der See wurde nicht entschlammt. Der Uferbereich wurde von Müll und Dreck nur unzureichend gesäubert. Weitere Bilder unter "Foto Dokumente und Fenster Orankesee Bauarbeiten"

 

29.04.12. Arbeiten am Orankesee fast beendet.

Aus der angekündigten Renaturierung ist eine Denaturierung geworden.

Es sieht gepflegt aus. Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters

Mit der 4m breiten und ca. 400m langen unverrottbaren Textil-Einfassung

des Ufers, kann von einem natürlichen, naturbelassenen Ufer nicht die Rede sein.

Es bleibt ab zuwarten, ob sich dort -wie vom Bezirksamt angekündigt- ein

Röhricht-Gürtel um den See überhaupt ausbreiten kann? Besorgniserregend

ist auch die Tatsache bei langanhaltenden Regenfällen, bei dem der

unbefestigte lockere Boden am steilen Ufer in den See abrutschen könnte.

Die stützenden? Totholzfaschinen sind keine dauerhafte Lösung: Nach 5-10 Jahren haben die sich aufgelöst und ihre Ufer-Stützungsfunktion ist kam noch

vorhanden. Die ursprüngliche Bepflanzung mit Trauerweiden und Buschwerk ist nicht

mehr vorhanden und der Erosion sind damit Tür und Tor geöffnet.

Am 15.11.2011 Beginn einer sinnlosen Zerstörung der Natur am Orankesee

  

 

Übergabe der Unterschriften an Bezirksbürgermeister Andreas Geisel.
1501 Bürger haben vom 9.11. bis 5.12.2011 mit ihrer Unterschrift gegen die unangekündigten und massiven Baumfällungen und die weitgehenden Zerstörungen der Flora und Fauna am Orankesee protestiert. BIO bittet Herrn Geisel, in seiner Funktion als Bezirksbürgermeister und ehemaliger Stadtrat für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt, um eine sachliche und konstruktive Prüfung und Umsetzung unserer Forderungen:

 

A) Forderungen 1 - 8

 

1. Rechtzeitige und umfassende Bürgerinformation und aktive Bürgerbeteiligung

 bei allen Details des Gesamtprojektes Orankesee/Obersee/Seefilteranlage, die die Lebens- und Wohnqualität der Anwohner und Besucher betreffen.

 

Antwort Stadtrat Nünthel 2.3.2012

Die Information der Bürger und insbesondere der Anlieger ist im Rahmen der weiteren Planungsschritte vorgesehen.

 

 

BIO: Keine aktive Mitbestimmung der Bürger? Wir sind also nur Informationsempfänger ohne jegliches Recht in Prozesse die uns Bürger schaden, eingreifen zu können?

 

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2. Veröffentlichung von Prüfungsunterlagen

(Auszug aus dem Baumkataster, Gutachten etc.), zu den 32 gefällten Bäumen am Orankesee und den 2 Bäumen auf der Vegetationsfläche an der Oberseestr. 5-7. Benennung der Verantwortlichkeiten für die Fällung und für die fehlenden rechtzeitigen Informationen an das Bezirksparlament und die Öffentlichkeit

 

 

Antwort Stadtrat Nünthel 2.3.2012

 Verantwortlich für die Baumfällungen ist das Bezirksamt. Es ist Angelegenheit der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), sich mit einer fehlenden oder zu spät erfolgten Information auseinanderzusetzen.

 

 

BIO: Kein einziges angefordertes Prüfergebnis von einem gefällten Baum wird vorgewiesen, obwohl das Bezirksamt (BZA) strenge Auflagen von privaten Bürgern fordert. Messen mit zweierlei Maß? Das nährt natürlich die Gerüchteküche für allerlei Spekulationen, dass hier vielleicht etwas vertuscht werden sollte?

Das BZA hat die BVV nicht ( oder wissentlich?) von den 30 Baumfällungen unterrichtet. Die BVV hätte Gutachten anfordern und die erfolgten Fällungen zu mindestens infrage stellen können.

 

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3. Nachprüfbare Ersatzpflanzungen für die gefällten Bäume,

mit Priorität im Oranke- und Oberseepark. 

 

Antwort Stadtrat Nünthel 2.3.2012

Ersatzplanzungen werden im Rahmen der Berliner Baumschutzverordnung bei Fällungen von Bäumen beauflagt. Dies trifft hier nicht zu, da Maßnahmen der Gewässerschutzunterhaltung von der Berliner Baumschutzverordnung ausgenommen sind. Das BZA wir im Rahmen der weiteren Maßnahmen da Bäume pflanzen, wo eine gesunde Entwicklung eines Baumbestandes möglich ist, z.B. wird die Lindenallee am Orankesee ergänzt.

 

BIO: 3-4 Bäume als Ersatzplanzung von über 30 gefällten Bäumen in einer "gepflegen Grünanlage" anzubieten ist ungenügend.

Wie hier jeder nachlesen kann, finden sich immer wieder Gründe des BZA, Ersatzpflanzungen zu umgehen. Die Gewässerunterhaltung am Orankesee war überzogen, wenn nicht überflüssig. Der Obersee ist das eigentlich kränkelnde Gewässer, was jahrelang vom BZA vernachlässigt wurde und jetzt, da die Mittel fast aufgebraucht sind, wird noch nicht einmal eine notwendige Entschlammung des Obersees durchgeführt.

 

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4. Wiederbepflanzung der Uferböschung ( u.a. mit standorttypischen Trauerweiden) am Orankesee und Wiederherstellung des Röhrichtsbestandes im Orankesee

 

 

Antwort Stadtrat Nünthel 2.3.2012

Eine erneute Bepflanzung der Ufer des Orankesees mit Trauerweiden ist nicht möglich, da für eine Entwicklung eines gesunden Baumes hier der Platz nicht ausreicht. Außerdem würde mit zu nehmenden Wachstum der Bäume eine Beschattung des Röhrichts erfolgen, was zum Absterben des Röhrichts führt. Der Laubeintrag verschlechtert die Wassergüte des Orankesees.

 

 

BIO: Die Bilder vom einstigen, gesunden Ufer mit Röhrichtaufwuchs an 5 Stellen des Orankesee, beweisen etwas anderes. Die Beschattung des Ufers als Argument anzuführen, ist ebenfalls fachlich unhaltbar, schon allein wegen der täglich wandernden Sonneneinstrahlung um einen Baum. Ohne Bäume am Wasser hätten wir Wüsten ähnliche Zustände.

 

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 5. Erhaltung und Schutz der Bäume im Oberseeparkbei den ab April 2012 vorgesehenen Baumaßnahmen, umfassende Sanierung des Obersees durch eine komplette Entschlammung statt einer 10m-Uferzonenentschlammung, Filterung des Regenwassers aus der Kanalisation VOR der Einleitung in den Obersee, teilweise Renaturierung des Ufers und Anpflanzung von Röhricht entsprechend den ursprünglichen Planungen

 

Antwort Stadtrat Nünthel 2.3.2012

Im Rahmen der Baumaßnahmen erfolgt der Schutz des Baumbestandes auf der Baustelle. Eine komplette Entschlammung des Obersees ist nicht vorgesehen, da sie aus ökologischer Sicht nicht erforderlich ist, sondern im Gegenteil das gesamte Gefüge stark verändert, z.T. mit erheblichen Problemen der Veränderung der Wassergüte. Das Sediment wird nur da entnommen, wo eine Uferrenaturierung erfolgt

 

 

BIO: Uferrenaturierung heißt Spundwände ziehen, das Ufer wie am Orankesee abflachen.

Da keine komplette Entschlammung erfolgt, ist die geplante Seefiltrationsanlage damit überflüssig geworden. Eine Wassergüteverbesserung kann durch alternative, ökonomische und bereits erfolgreich angewendete Anlagen wie z.B. Bodenbelüfter, rotierende Oberflächenbürsten oder gar die Fontänen, erreicht werden. Ein 400-600m Rohrsystem zusammen mit der Seefilteranlage reinigt das Wasser nur geringfügig ohne den See mit dem wichtigen Sauerstoff anzureichern.

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6. Projekt-Stopp für die "Seewasserfiltrationsanlage mit Rohrsystem vom/zum Obersee",

verbunden mit einer Totalversiegelung mit dichter Sole von mindestens 2000 qm und Beseitigung von 3800 qm Vegitationsfläche in unmittelbarer Nähe des Orankesees, d.h. keine Sanierung des Obersees zu Lasten des Orankeseeparks. Eine nicht erprobte Filtrationsanlage mit Zuleitungssystem, die in unserem Wohn- und Erholungsgebiet getestet werden soll, lehnt BIO ab. Umweltfreundliche und wirtschaftliche Alternativlösungen ohne gravierende Eingriffe in die bestehende Landschaft müssen ernsthaft geprüft werden.

   

  

Antwort Stadtrat Nünthel 2.3.2012

Das Projekt Seewasserfilter ist in der Vorplanung wissenschaftlich begleitet worden und durch mehrere Fachbehörden geprüft worden. Der Bau des Seewasserfilters ist ein elementares Kernstück des Förderprojektes. Das Förderprojekt wurde im Bezirksamt und in der BVV beraten und beschlossen. Es gibt daher keine Veranlassung, das Projekt zu stoppen. Es geht auch nicht zu Lasten des Orankeparks, da sich der Standort des Seewasserfilters auf einer ehemaligen Sportfläche außerhalb der Parkanlage befindet.

 

 

BIO: Wir vermuten, dass die Vorplanungen wissenschaftlich einseitig begleitet wurden, da sämtlich Alternativen (siehe Punkt 5) die eine wirtschaftliche, ökologische Gewässerreinigung ermöglichen, nirgends erwähnt sind, und dem BVV nicht unterbreitet wurden. Wo ist z.B. das "Morphologische Gutachten" welches aufzeigt, wie und ob eine Entschlammung überhaupt sinnvoll erscheint?

 

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7. Detaillierte Informationen über die Bereiche des Gesamtprojektes

"Renaturierung Orankesee/Sanierung Obersee/Bau einer Seewasserfiltrationsanlage mit Rohrsystem", denen die EU-Fördermittel UeP II zufließen.

 

 

 

Antwort Stadtrat Nünthel 2.3.2012

 

Das Bezirksamt hat bereits mehrfach über das Projekt in der Öffendlichkeit berichtet, zuletzt anlässlich der Sitzung Bürgerplattform Obersee&Orankesee am 15.02.2012. Weitere Informationen werden entsprechend dem Planungsstand gegeben werden. Da die weitere Planung des Seefilters noch nicht beauftragt wurde, gibt es dazu auch keinen neuen Stand, der mitgeteilt werden könnte.

 

 

 

BIO: Mehrfach in der Öffentlichkeit, ist nach unserem Kenntnisstand ganze zweimal:

 

1.Im Feb. 2011 hatte der Förderverein im Rathaus dazu aufgerufen (Mitglieder von BIO waren zugegen). In dieser Veranstaltung wurde lediglich nur diese eine Seefiltrationsanlage in allen paradiesisch klingenden Visionen den Bürgern in den Mund gelegt ohne auf die Folgen einzugehen.

 

2. Die Veranstaltung am 15.02.2012 warf mehr Fragen der Bürger auf, als  selbige vom Bezirksamtes beantwortet werden konnten.

 

 

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8. Durchführung einer Umweltprüfung für das Gesamtprojekt,

und Vorlage des vorgesehenen landschaftspflegerischen Gesamtplans vor Beginn der Baumaßnahmen am Obersee.

 

Antwort Stadtrat Nünthel 2.3.2012

Umweltprüfungen erfolgen dann, wenn eine gesetzliche Grundlage dafür gegeben ist. Für das Gesamtprojekt trifft das nicht zu, da z.B. die Sanierung der Regenwassereinläufe eine Maßnahme der Unterhaltung ist. Im Rahmen der Genehmigungsplanung für den Seewasserfilter werden die zuständigen Behörden einbezogen und entscheiden über weitere Auflagen.

Es gibt auch keinen landschaftspflegerischen Gesamtplan, sondern im Rahmen der Untersuchung zum Eingriff in die Natur und Landschaft durch den Seewasserfilter einen landschaftspfegerischen Begleitplan, der die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen regelt.

 

BIO: Da der Orankesee keine Regenwassereinläufe besitzt, wäre hier eine Umweltprüfung u.E. zwingend notwendig gewesen; diese wurde u.E. nicht durchgeführt.

Der landschaftspflegerische Begleitplan hätte uns schon ausgereicht.