Bürger können sich hier frei äußern. Der eingegebene Text in Seite:"Kontakt"wird hier abgedruckt. Kürzungen behalten wir uns vor.

Leserbrief an die Berliner Woche:

Sehr geehrte Frau Langert, 

in Ihrer Ausgabe vom 13.1.16 (Berliner Woche, KW 2)  berichten Sie über Pläne zum Neubau der Seeterrassen am Orankesee. Auch wir verfolgen dieses Projekt sehr aufmerksam. Leider fand bisher die vom Förderverein Obersee und Orankesee angekündigte Bürgerversammlung zu diesem Vorhaben nicht statt. Bei aller Anerkennung der Initiativen des Fördervereins sollte doch berücksichtigt werden, dass so ein Projekt nicht nur nach den Vorstellungen des Fördervereins realisiert werden sollte (der sich offenbar als Hauptnutzer der neuen Räumlichkeiten sieht), sondern auch Ideen und Vorstellungen von Nichtmitgliedern des Vereins und Anwohnern einfließen sollten. Uns interessieren insbesondere solche Fragen wie

·         Wird es eine Umweltverträglichkeitsprüfung des Projektes geben?

·         Wurden alternative Investorenkonzepte geprüft und welche gab es?

·         Wie gestaltet sich das Parkplatzkonzept?

·         Müssen für das Projekt erneut Bäume gefällt werden?

·         Wurden dem Investor bei Kauf dieses Grundstücks durch die öffentliche Hand Auflagen erteilt, z.B.  hinsichtlich Öffnungszeiten, Nutzungskonzept, Angebote an die Bevölkerung etc.). Wir denken in diesem Zusammenhang auch an die seinerzeitigen Versprechungen, die uns Anwohnern beim Verkauf des Wasserturms am Obersee hinsichtlich einer öffentlich zugänglichen Restauration gemacht wurden

Wir würden uns freuen, wenn unser Leserbrief den Anstoß zu einer vertiefenden Recherche Ihrerseits und evtl. auch zu einer Leserdiskussion zu diesem Projekt geben würde.

 Mit freundlichen Grüßen

-            Vorstand Bürgerinitiative Orankesee e.V.

-            Postfach 79013 in 13015 Berlin

-            bioev@gmx.de

 

Berliner Zeitung 29.04.13 Artikel "Weniger Beton, besseres Wasser"
PDFBerliner Zeitung-Weniger Beton.pdf
PDF-Dokument [202.0 KB]
Leserbrief von Frau Ulrike Schuster "Weniger Beton, besseres Wasser"
PDF Stellungbahme-LB-U-Schuster.pdf
PDF-Dokument [492.7 KB]
Stellungnahme BIO e.V. zum Artikel "Weniger Beton, besseres Wasser"
PDFStellungnahmeBIO-weniger Beton.pdf
PDF-Dokument [154.5 KB]

Frau J. Bierstedt Berlin den 26.05.12 schreibt:

 

... Was für eine traurige Entwicklung !!! Der Baumbestand der die Menschen von der Ufernutzung weite Strecken abhielt, für Vögel wertvoll war ist weg, dafür geht jetzt die Polizei mehr! Warum brauchen wir einen Zaun? Warum kann man nicht endlich Schilf und Wasserpflanzen  setzen? Das ist doch keine Bepflanzung, Rasensaat hinwerfen (noch nicht mal gesprengt wird)und dann wird es schon! 

Ist ja schlimmer als in einem Polizeistaat! 

Jahrelang war alles im Einklang und jetzt ist alles kaputt und nichts soll man mehr dürfen!

Warum macht man nicht einen guten Kompromiss für Mensch und Tier, Pflanzung und Liegewiese??? 

 Wessen Interessen werden hier überhaupt noch vertreten?????

Schön das es sie gibt und etwas acht geben!

5.06.12: Frau Ulrike Schuster schreibt in der Berliner Woche:

 

Orankesee hat sein Flair verloren

 

„Ich habe Ihre gesamte Berichterstattung zu diesem Thema

verfolgt, weil auch ich über die Art und Weise empört bin,

wie der Orankesee verunstaltet wurde und der Obersee

demnächst verunstaltet werden soll. Der Orankesee hat sein

Flair verloren. Mit seinem kahlen Rand gleicht er eher einem

industriellen Wasserbecken. Hinzu kommt, dass das Wasser

trübe und mit Ölschlieren verziert ist. Die gab es früher nicht.

Aber da haben ja auch nicht monatelang Bagger und andere

Baumaschinen im trockengelegten See gestanden. Meine

Spaziergänge dort – und sie waren ein wesentlicher Grund

für meinen Umzug nach Hohenschönhausen- sind mir

jedenfalls verleidet. Ich finde es sehr erhellend, wie

Umweltstadtrat mit dem Bürgergremium umgeht. Wenn

Die Bürger nicht seine Meinung teilen, wird das Gremium

eben abgeschafft.“



Frau I. Liebig Berlin, den 22.05.12 schreibt:

 

Auch ich bin entsetzt über die Fällung der schönen Weiden.
Gerade die Weiden haben die Schönheit des See's ausgemacht.

Nun wo sie weg sind kann man nur dankbar sein, dass es viele

Menschen gibt die sich dafür einsetzen, dass nicht noch mehr

Schaden angerichtet wird. Besonders lobenswert finde ich dabei

den Einsatz von Herrn Sachs, der sich mit viel Zeit und Energie

so für das Projekt engagiert.

Hoffen wir alle, dass endlich etwas getan wird.

 

P.S: Das Lob gebe ich gern an alle Aktivisten von BIO weiter.

Frau Antje Flechter, Berlin, 8.5.12 schreibt:

 

Guten Tag mit einander, ich war gestern am Orankesee und
geschockt wie dieser See verschandelt wurde und all das nur, weil 4
Häuslebesitzer vom Obersee mal eine Idee hatten, ihr Grundstückswert
zu erhöhen. Ich finde es eine ausgenommene Frechheit, dass sich so etwas
in Deutschland abspielt und wie ich gehört habe, haben Sie auch mit dem Plan zu
tun, diesen nun wirklich wunderschönen Biergarten dem Erdboden gleich
zu machen. Mit Verlaub, ich würde mich schämen.

BIO Anmerkung: Da wurde Ihnen, Frau Flechter, etwas Falsches untergejubelt.

Wenn der 3000m² große Seewasserfilter, der neben dem Biergarten entstehen soll,

gebaut wird, wogegen BIO votiert, ist der Biergarten nicht mehr attraktiv und

kaum noch zu halten.

Frau B.Zölsmann, Berlin, 3.4.12

 

Nachricht: Hallo an Alle.

Die Begehung am 30.März war doch glatt für....

es stehen nun mehr Fragen in der Luft wie vorher, das die Baufahrzeuge ausgerechnet zur Zeit der Veranstaltung hin und her fuhren war doch eine ausgemachte Frechheit, so kann ich den Bericht hier nur zustimmen, man möchte uns Bürger einfach todschweigen, gemacht wird was das BZA will, so od,so, man hat erreicht was man wollte, die Bürger nur noch mehr verärgern und gegenseitig aufhetzen usw....

trotz alledem wünsche ich allen ein schönes Osterfest und man sieht sich am Obersee.....

 

Herr Hafner, Eichnau, 28.03.12

Es ist eine Frechheit die Seen so zu verschandeln. Die Wohnqualität lässt erheblich nach. Dieses Bauvorhaben ist nicht in Ordnung. Der Orankesee und der Obersee ist ein Naturschutzgebiet.

  
Man sollte es nicht zerstören, im Interesse der Menschen und Tiere.

 

Frau H. Limprecht, Berlin, 2.1.12

Ich verstehe das Wort "Renaturierung" überhaupt nicht, wo doch alle Weiden gefällt wurden und die Landschaft jetzt so furchtbar aussieht.

Man müsste die Leute die das angerichtet haben zur Rechenschaft ziehen, kann das BIO nicht machen?..........( Text gekürzt )

 

Frau B. Zölsmann, Berlin, 4.3.12 wünsche an dieser Stelle:

.. mögen die Bäume am Obersee ein längeres Leben haben wie ihre bereits gefällten Brüder. Einfach immer wieder toll anzusehen und das nicht nur bei Sonnenschein, wie sie da in den See hineinragen...