Keine Filtrationsanlage(Pflanzenklärwerk; PKW) am Orankesee mit Rohrleitungssystem

vom/zum Obersee !

 

1. In jedem bisher bekannten Pflanzenklärwerk wird das Regenwasser erst durch das Klärwerk geleitet und dann erst in einen See gepumpt.

Der Obersee, dient als Regenwasserrücklaufbecken und wird bei jedem Regenguß erneut mit verschmutzem Regenwasser aufgefüllt. Die geplante Pumpanlage entnimmt dem See etwas ungereinigtes Regenwasser und leitet es über ein 300-400m langes Rohrsystem zum PKW, wo es gereinigt wird und dem See, der nach wie vor verschmutzt ist,  wieder zugeführt wird. ( Der See kann so nie Standardsauberkeit erreichen!)

Ein nicht durchdachtes, halbherziges, teures, nahezu wirkungsloses Projekt

2.    Die Bürger möchten kein technisches Bauwerk, umgeben von hohem Schutzzaun, Video-Überwacht, in einer geschützten Grünanlage am Orankesee.

3.    Bereits am 6.11.2010 haben 44 Anwohner schriftlich Einspruch erhoben zum B-Plan XX II-31 und sich gegen eine Trennung der Schutzwürdigkeit von Oberseeparks  u. Orankeseepark sowie den Bau der Filtrationsanlage am Standort Oberseestr. 5-7 ausgesprochen.
Festsetzung des B-Planes: Die Bebauungs- u. Nutzungsstruktur sowie die formulierten Ziele des B-Planes treffen gleichermaßen auf den Orankeseepark zu.

4.    Der Bau des Pflanzenklärwerks stellt einen so massiven Eingriff in die Natur dar, dass dafür

Ausgleichsmaßnahmen lt. BNatG erforderlich sind.

5.    Welche Ironie – zu den Ausgleichsmaßnahmen gehören die bisherigen 35 Baumfällungen als Maßnahme zur "Renaturierung" der Uferflächen des Orankesees. Dagegen haben 1.500 Bürger

schriftlich protestiert, die Bürgerinitiative BIO wurde gegründet.

6.    Der Bau der Filtrationsanalge(PKW)  heißt u.a.:
- 2.000 qm Vegetationsfläche beseitigen mit 3 Sicker-Becken bestückt

7.    Die Filtrationsanlage ist ein Pilotprojekt, deren Wirksamkeit nicht nachgewiesen ist (keine konkreten Angaben in Planungsunterlagen vom Nov. 2011).

8.    Auch mit Filtrationsanlage bleibt das Wasser im Obersee

verschmutzt und verschlammt. Nur 10 m Uferbereich sollen entschlammt werden.

9.    Das mit hohem Schadstoffgehalt belastete Oberflächenwasser des Obersees wird teilweise zur Abscheidung in die Filtrationsanlage verbracht - 

 

10.    Öffentliche Gelder werden verschwendet.
Der finanzielle Aufwand zum ökologischem Nutzen ist nicht vertretbar. Zusätzlich fallen jährliche Wartungskosten von ca. 10.000 € an, die laufenden hohen Energiekosten der Pumpanlage

damit nicht einbezogen. Alle 5 Jahre muss der Klärschlamm erneuert werden, welches kostenmäßig vom Bezirksamt gar nicht an gegeben wird. Warum wohl?

 

11.  Nach Einschätzung von BIO würden bei einer Umfrage mehr als 90 %

der Befragten gegen den Bau der Anlage votieren ( wenn die Bürger objektiv aufgeklärt werden) und preiswertere, umweltfreundlichere Alternativen bevorzugen.

12.  Stopp für weitere Zerstörung der Parkanlagen !!